Donnie Darko

CoverEin kleiner Film mit großer Wirkung (auf mich), den Herr Schnubb mir da ausgeliehen hat. Unmöglich, diesen Film auf Anhieb zu verstehen. Aber dennoch auf unbeschreibbare Weise so gut gemacht, dass man gewillt ist, den Film so oft anzuschauen, bis man ihn endlich verstanden hat. Das dauert aber vermutlich ewig…

Nun muss ich mich nur noch dran begeben, mir für mich die Special Edition der DVD zu bestellen ;)

Auf den ersten Blick könnte Donnie Darko (Jake Gyllenhaal) ein normaler, unkomplizierter Teenager sein. Geordnete Familienverhältnisse, verständnisvolle Eltern, eine nette Freundin. Aber Donnie hat ein mentales
Problem. Besser gesagt, ein eingebildetes (… oder etwa nicht?) Kaninchen namens Frank. Ein drei Meter großes, ziemlich dämonisches Kaninchen. Nachts, wenn alles schläft, spricht seine sonore Stimme zu ihm
und erteilt ihm Ratschläge. Die sind manchmal hilfreich („Geh mal vor die Tür, denn gleich durchschlägt eine Flugzeugturbine deine Zimmerdecke.“) und manchmal nicht („Lege deine Schule in Trümmer.“), bezüglich
jedweder Zukunftsprognose aber grundsätzlich zutreffend. Die elterlicherseits engagierte Diplompsychologin ist genauso ratlos wie der schuleigene Motivationstrainer (Patrick Swayze) oder die freundliche Klassenlehrerin (Drew Barrymore). Als Frank Donnie erklärt, dass in ziemlich genau 28 Tagen, 6 Stunden, 42 Minuten und 12 Sekunden die Welt untergeht, ist guter Rat mal wirklich teuer.

von Donnie-Darko.de

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